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Im Winter setze ich gezielt auf das Dropshot-Rig, wenn Zander lethargisch sind. Durch den langsameren Stoffwechsel bewegen sich auch Beutefische deutlich ruhiger – eine sauber präsentierte Dropshot-Montage bietet dem Zander in dieser Phase eine leicht verfügbare, natürliche Beute.
Das Dropshot-Angeln vom Ufer ist vom Bewegungsablauf her sehr vergleichbar mit dem Vertikalangeln vom Boot, wenn man die Montage entsprechend ruhig und kontrolliert führt. Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine gleichmäßige, langsame Köderführung der entscheidende Erfolgsfaktor.
Für dieses Setup verwende ich überwiegend eine 50-g-Rute, um auch schwere Gewichte präzise und weit werfen zu können und selbst auf Distanz einen sicheren Anhieb durchzusetzen – unabhängig vom Gewässertyp.
Bei den Ködern setze ich auf mindestens 13 cm Länge, bevorzugt Fransen-, Pin- oder V-Tail-Gummis.
Bis etwa 16 cm Ködergröße hat sich ein 2/0er Haken bewährt. Besonders effektiv sind Köder aus auftreibendem Material, die sich mit dem Hakengewicht ausbalancieren und dadurch schwebend (suspending) präsentieren lassen – ideal für eine extrem langsame Führung.
Der Abstand zwischen Köder und Dropshot-Blei sollte mindestens 50–70 cm betragen. Bei weiteren Würfen empfiehlt sich ein größerer Abstand, da der flachere Schnurwinkel die Absinkphase verkürzt.
Mittelschwere Zanderruten mit 40–50 g Wurfgewicht nutze ich sehr flexibel – sowohl zum Faulenzen und Jiggen bei Niedrig- und Normalwasser als auch als Dropshot-Ruten.
Sie ermöglichen es mir, schwere Dropshot-Gewichte bis 40 g (zzgl. Ködergewicht) kontrolliert zu werfen. Dadurch kann ich auch auf größere Distanz und gegen die Strömung einen sauberen Anhieb setzen.
Trotz der nötigen Power verfügen diese Ruten über eine sehr sensible Spitze, sodass selbst vorsichtige Bisse zuverlässig erkannt werden – ein entscheidender Vorteil, gerade beim Dropshot-Angeln.
Beim Zanderangeln greife ich grundsätzlich zu 3000er oder 4000er Rollen.
In den meisten Fällen sind Ruten mit einer 3000er Rolle sehr gut ausbalanciert und bieten ausreichende Wurfweiten für den Alltag.
Für weitere Würfe kann ein breiterer Spulenkopf sinnvoll sein.
Bei schwereren Gewichten und kräftigeren Ruten eignet sich hingegen eine 4000er Rolle besonders gut. Durch das höhere Eigengewicht und das stärkere Getriebe bietet sie zusätzliche Stabilität – gerade dann, wenn man auch mit Hechten oder Wallern als Beifang rechnen muss und von einer höheren Bremskraft profitiert.
Bei Fox Rage entspricht im TR-Bereich eine 2500er Rolle in etwa der Größe einer klassischen 3000er Rolle, was bei der Auswahl unbedingt berücksichtigt werden sollte.
Als Schnur empfehle ich grundsätzlich eine Tragkraft von rund 7 kg. Damit seid ihr für Zander und Barsch optimal aufgestellt und könnt bei korrekt eingestellter Bremse auch einen Hecht sicher landen.
Wichtig dabei:
Die Schnurstärke sollte immer gleich stark oder stärker sein als das Fluorocarbon-Vorfach. So stellt ihr sicher, dass ein möglicher Abriss unten am Karabiner passiert und nicht auf der Hauptschnur.
Diese Köder nutze ich natürlich nicht nur für Dropshot aber sie eignen sich besonders in der kalten Jahreszeit aufgrund der dezenten Aktion, sowie beim Scent Shad speziell das auftreibende Material inklusive Lockstoff.
Normalerweise fische ich im Winter selten unter 16cm, aber in Gewässern wo Grundeln vorkommen, sind durchaus auch gute Fänge nach wie vor auf die gängige Größe 13cm möglich.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Rig zu gestalten: Entweder greift man auf eine fertig gebundene Version zurück oder man baut sich das Rig selbst.
Letzteres macht nicht nur Spaß, sondern gibt dir auch die volle Kontrolle über Material und Aufbau – und du weißt genau, was du fischst.
Daher empfehle ich, das Rig selbst zu binden, eine Hakengröße 2/0 zu verwenden und sich 3–4 vormontierte Rigs griffbereit in der Box oder Tasche zurechtzulegen.
Wer ist dieser Dude?
Ich bin Marcel – und wie bei vielen hat alles ganz klassisch mit meinem Opa begonnen. Mit vier Jahren stand ich das erste Mal am Wasser. Über Bachforelle und Barsch bin ich schnell beim Raubfischangeln gelandet. Heute gehört vor allem der Zander zu meiner größten Leidenschaft – aber auch Hechte, sowie „Exoten“ wie Black Bass, Peacock Bass oder Salzwasser-Räuber stehen saisonal auf dem Plan.
Mein Wissen und meine Erfahrungen möchte ich weitergeben. Deshalb habe ich mich entschieden, mit Fox Rage zusammenzuarbeiten und meine Praxiserfahrungen in Videos, Tipps und Produktentwicklung einfließen zu lassen. Für mich ist das eine Marke, die sowohl meine Anforderungen komplett abdeckt als auch die vom Einsteiger bis zum erfahrenen Angler. Als Consultant stehe ich euch zu unseren Raubfischmarken (Fox Rage, Lew’s und Salmo) Rede und Antwort und berate euch auch gerne persönlich wie z.B. auf den bekannten Messen oder Partnershops von den Local Tackle Dealern.
Alle Produkte und Bundles in diesem Shop stammen aus meiner eigenen Praxis und sind so zusammengestellt, wie ich sie selbst am Wasser einsetze. Wer mich kennt, weiß: Ich empfehle nur, was sich bei mir wirklich bewährt hat.
Schaut euch gerne um, stöbert durch die Beschreibungen und holt euch Inspiration/Tipps für eure nächste Session. Und wenn ihr mich unterstützen möchtet – dann wisst ihr ja, wo der Warenkorb ist. :)
🎣 Content Creator • Raubfischangeln
🤝 Consultant: Fox Rage | Lew’s | Salmo
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